Unsere Kirche

 


 

Sie liegt am Berghaldenweg 1 in Langnau a. A. und ist im Plan rot umrahmt.


Sie ist täglich geöffnet von 08.00 Uhr bis ca. 19.00 Uhr

Beachten Sie zu unsere Fotogalerie

 

Langnau-Gattikon gehört zu den ältesten katholischen Pfarreien im Kanton Zürich. Am 13. November 1864 wurde im Estrich der oberen Spinnerei in Gattikon der erste katholische Gottesdienst seit der Reformation gefeiert. Seither hat sich die Einwohnerzahl vervielfacht. Aus den ländlichen Dörfern Langnau und Gattikon sind Agglomerationsgebiete Zürichs geworden. Hier vereinen sich altes, bewährtes Glaubensgut und junges dynamisches Leben.

Für den Kirchenneubau in den 1960er Jahren wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben. Der Architekt Eduard Ladner von Adliswil erzielte den 1. Preis und erhielt den Auftrag, sein Kirchenprojekt zu realisieren.

Die Kirche, samt Pfarrhaus und Pfarreizentrum, ist eine typische Betonkonstruktion, wie für die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts kennzeichnend. Sie ist im so genannten
Corbusiers Stil erbaut. Der Bau besticht durch seine Einfachheit. Er hat aber viele kostbare Details, die oft erst beim 2. und 3. Mal Hinsehen sichtbar werden. Sie verleihen dem Objekt eine in sich geschlossene Einheit. Die konsequent durchgezogene Bauweise lässt vermuten, dass
die Katholische Kirche St. Marien von Langnau - Gattikon schon bald zu den geschützten Bauwerken ihrer Zeit gehören wird.

Der Innenraum der katholischen Kirche Langnau - Gattikon wirkt mit seinen hellgrauen Betonwänden recht schlicht. Viele Gläubige, die barock ausgeschmückte Kirchen bevorzugen, empfinden sie sogar als kalt. Die wertvollen, mundgeblasenen Antikglasfenster werden vom Publikum nicht ohne Weiteres als Blickfang und Kunstwerk wahrgenommen. Um der Kirche zusätzliche Farbakzente zu verleihen, wurde 1982 ein Wettbewerb für einen Wandteppich hinter dem Hauptaltar ausgeschrieben. Die "Arche Christi" von Silvia Magnin-D'Altri erhielt den Zuschlag. Heute bildet dieser, aus Wolle gewobene, Wandschmuck das Hauptaugenmerk.

Die schlichte Kirchenraumgestaltung erlaubt es, mit wenig Aufwand die Kirche den kirchlichen Jahreszeiten anzupassen. Ein grossformatiges Fastentuch integriert sich genau so gut in die Kirche, wie zuzeiten der Firmung und der 1. Kommunion eine Leinwand, die von den Firmlingen, resp. den 1. Kommunikanten gestaltet wird. Und vergessen wir zur Weihnachtszeit unsere Krippe nicht! Es ist genügend Platz da, um eine richtige Krippenlandschaft aufzubauen, die mit handgemachten Figuren bevölkert wird.

Die Akustikanlage: Sprache und Ton sind in der ganzen Kirche gleichmässig hörbar.
In den letzten fünf Stuhlreihen (in den beiden mittleren Stuhlblöcken) ist
das Akustiksignal für Hörgeräte empfangbar. Sollte es dennoch Probleme geben, so melden Sie es bitte beim Sigrist oder beim Gemeindeleiter.


zurück zum Start der kath. Kirchgemeinde Langnau a. A.